Skadiloppet 2017 - Verwehtes Saisonfinale bei Dauerregen

Während sich jüngeren Längläufer letzen Samstag am Keilberg zum Supercross trafen, ging es für eine kleine Delegation des Einsiedler Skivereins zum int. Skadi Loppet, der gleichzeitig auch das Finale der deutschen Marathonmeisterschaften war. Bei noch gut 60cm Schnee, sollten Samstag die Skating- und Sonntag die klassische Wettkämpfe stattfinden. Krankheits- und verletzungsbedingt gingen nur drei Einsiedler Sportler an den Start. Bei Ankunft im Skistadion am Samstag stellten wir fest, dass...

..das Rennen kurzerhand abgesagt wurde. Bei Windgeschwindigkeiten um 100km/h und konnten die Veranstalter keinen sicheren Wettkampf mehr garantieren. Zusätzlicher Schneeregen hätte ein Rennen wohl auch alles andere als spaßig werden lassen. Es ging also zurück in die Pension, wo nun genügend Zeit für die Skipräparation und Weltcup schauen war. Als am Sonntag um 6 Uhr der Wecker klingelte, zeigte ein Blick aus dem Fenster, dass der Sonntag so anfing, wie der Samstag aufgehört hatte...mit viel Regen. Immerhin hatte der Wind nachgelassen und so konnte das Rennen für Alex über 24km und Lukas und Fabian über 42km stattfinden. Der anhaltende Regen sorgte dafür, dass nach spätestens 15km Kilometer der Rennanzug komplett durchgeweicht war und den Körper komplett ausgekühlt hatte. Das Einzige, was man dagegen tun konnte: Schneller laufen und die Strecke hinter sich bringen. Jeder sonst ungeliebte Berg wurde plötzlich zur einzigen Möglichkeit den Körper zu wärmen. Eiskalt und völlig durchnässt erreichten wir das Ziel. Sofort umziehen, dicke Sachen an und zurück in die Pension. Erst unter der Dusche kehrte eine eine Art Wärmegefühl zurück. Alex schaffte die 24km in 1h38 und kam somit als 11. Frau (6.AK) über die Ziellinie. Lukas die 42km in 2h48 mit einem guten 82. Platz bei den Herren (19.Platz in einer stark besetzen AK). Fabian kam in 2h55 als 109. der Herren über das Ziel (3.AK). Einen riesen Dank an Wachser und Mitgereiste, die genauso im Regen stehen mussten, angefeuert haben und für einen schnellen Ski gesorgt haben.